Vom Umgang mit Denkmalen in der Geschichte
Konservierung und Restaurierung, Vollendung und Wiederaufbau, Musealisierung und Modernisierung
Baudenkmale erfahren in nahezu allen Kulturen eine hohe Wertschätzung. Sie werden bewahrt und geschätzt als Zeugnisse von Kunst und Geschichte, als Ausweis von Zivilisation und Humanität. Umgekehrt waren und sind sie gerade wegen der ihnen zukommenden hohen gesellschaftlichen Bedeutung immer auch Veränderungen ausgesetzt.
Nicht nur, dass repräsentative Bauwerke eines Landes bis heute Angriffsziele in kriegerischen Auseinandersetzungen sind, auch der jeweilige Umgang einer Gesellschaft mit seiner Geschichte bleibt in den seltensten Fällen ohne Spuren an den Denkmalen. Da werden Bauwerke aus ihrem gewachsenen Zusammenhang gerissen, werden verstümmelt und überformt, modernisiert oder historisiert, verschoben, musealisiert oder in ihrem Erscheinungsbild so verändert, dass das vermeintlich Alte in Wahrheit in großen Teilen neu ist. Dem gegenüber steht seit langem das Bemühen um Erhaltung des Überkommenen, das Ringen um Authentizität, um unverfälschte Geschichte.
Die Bilder, die Denkmale von der Vergangenheit überliefern, sind somit nicht immer leicht zu lesen. Oft erzählen sie eher Romane denn Episoden, deuten sie mit ihren mannigfaltigen Spuren auf ganz unterschiedlich geartete Nutzungen und unterschiedliche Pflege, auf Respekt oder Verheerung. Manchmal bleiben nur verschwindend kleine Fragmente aus der Erbauungszeit erhalten. Mehr als von dem so genannten Originalzustand erzählen die Baudenkmale somit vom Prozess der Geschichte. Das gilt für große Monumente wie die Eisenacher Wartburg, den Limburger Dom oder den Hamburger Michel ebenso wie für das anonyme Fachwerkhaus oder die kleine Dorfkirche. In der Ausstellung wurden dazu vielfältige Beispiele auf höchst anschauliche Weise gezeigt.
Nicht nur, dass repräsentative Bauwerke eines Landes bis heute Angriffsziele in kriegerischen Auseinandersetzungen sind, auch der jeweilige Umgang einer Gesellschaft mit seiner Geschichte bleibt in den seltensten Fällen ohne Spuren an den Denkmalen. Da werden Bauwerke aus ihrem gewachsenen Zusammenhang gerissen, werden verstümmelt und überformt, modernisiert oder historisiert, verschoben, musealisiert oder in ihrem Erscheinungsbild so verändert, dass das vermeintlich Alte in Wahrheit in großen Teilen neu ist. Dem gegenüber steht seit langem das Bemühen um Erhaltung des Überkommenen, das Ringen um Authentizität, um unverfälschte Geschichte.
Die Bilder, die Denkmale von der Vergangenheit überliefern, sind somit nicht immer leicht zu lesen. Oft erzählen sie eher Romane denn Episoden, deuten sie mit ihren mannigfaltigen Spuren auf ganz unterschiedlich geartete Nutzungen und unterschiedliche Pflege, auf Respekt oder Verheerung. Manchmal bleiben nur verschwindend kleine Fragmente aus der Erbauungszeit erhalten. Mehr als von dem so genannten Originalzustand erzählen die Baudenkmale somit vom Prozess der Geschichte. Das gilt für große Monumente wie die Eisenacher Wartburg, den Limburger Dom oder den Hamburger Michel ebenso wie für das anonyme Fachwerkhaus oder die kleine Dorfkirche. In der Ausstellung wurden dazu vielfältige Beispiele auf höchst anschauliche Weise gezeigt.
