ZeitSchichten
Echt - alt - schön - wahr. Zeitschichten der Denkmalpflege
Im Jahr des Dehio-Jubiläums 2005 hat die Ausstellung "ZeitSchichten" eine breite Öffentlichkeit angezogen. Im Nachgang zu der erfolgreichen Schau gaben die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Technische Universität Dresden eine Veröffentlichung heraus, in der Denkmalpfleger mit Architekten, Stadtplanern und Historikern über die Zukunft der europäischen Stadt diskutieren.
Echt - alt - schön - wahr. Zeitschichten der Denkmalpflege.
Hrsg. v. Ingrid Scheurmann u. Hans-Rudolf Meier, Deutscher Kunstverlag München/Berlin 2006, ISBN 978-3-422-06653-3, 264 S., 34,90 Euro.
ZeitSchichten - Die Folgeprojekte
Die Ausstellung ZeitSchichten unterzog die gesellschaftlichen Prämissen der Denkmalpflege einer historisch-kritischen Überprüfung, nicht zuletzt vor dem Hintergrund drängender aktueller Herausforderungen infolge von Leerstand, Schrumpfung und Umnutzungsdruck. In der Ausstellung ist über diese und ähnliche Fragen angesichts einschlägiger originaler Zeugnisse diskutiert worden. Einen Impuls dazu, die Beschäftigung mit den anstehenden Problemen auch über das Ausstellungsende hin fortzuführen, stellte die Dresdner Erklärung dar, die namhafte Repräsentanten aus Wissenschaft und Gesellschaft im November 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Dieser Dialog wird weitergeführt werden - zum einen in Form von Diskussionsveranstaltungen, zum anderen durch eine Publikation, die die wichtigsten Beiträge der Veranstaltungen zur Ausstellung ZeitSchichten zusammenfasst.
Erfolgreicher Abschluss der Ausstellung ZeitSchichten
Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger und der Dehio-Vereinigung mit Unterstützung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden veranstaltete Ausstellung hat die Auseinandersetzung mit dem baukulturellen Erbe in Deutschland enorm beflügelt. 1000 hochkarätige Ausstellungsexponate und das Dresdner Schloss als facettenreicher Ausstellungsort boten vielfältige Anlässe zum Nachdenken über die den gegenwärtigen Umgang mit den baulichen Zeugnissen der Vergangenheit und luden ein zum Blick zurück in die Geschichte und die Entwicklung der staatlichen Denkmalpflege. Das überwältigende Presse-Echo und auch der Besucherzuspruch gaben diesem Ansatz recht: Annähernd 50.000 Menschen kamen in das Dresdner Schloss, um die Ausstellung zu sehen.
Vom Umgang mit Denkmalen in der Geschichte
"Dresdner Erklärung" zur Position der Denkmalpflege
Zum Abschluss der Ausstellung ZeitSchichten haben Denkmalpfleger aus Wissenschaft und Praxis ein Resümee der Retrospektive gezogen und öffentliches Nachdenken über den Wert von Denkmalen angemahnt. Die Initiativgruppe, die sich aus Vertretern der Veranstalter und Partner der Ausstellung ZeitSchichten zusammensetzt, veröffentlichte am 8. November eine "Dresdner Erklärung" zu den aktuellen Herausforderungen der Denkmalpflege in Deutschland. Zu den Erstunterzeichnern des Papiers sind inzwischen weitere hinzugekommen; auch ist die Erklärung um eine elfte These erweitert worden - ein Diskurs zu den Herausforderungen der Denkmalpflege ist in Gang gekommen.
Die Dresdner Erklärung im Wortlaut
Bauten - Zeiten - Monumente
Das Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler ist hundert Jahre alt geworden, und dieses Jubiläum feierten die Herausgeber der "Denkmal-Bibel" mit der größten Retrospektive zur Denkmalpflege in Deutschland seit Jahrzehnten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger und die Dehio-Vereinigung eröffneten am 29.07. die Ausstellung ZeitSchichten, die in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Dresdner Residenzschloss zu sehen war.
Exponate der Ausstellung
