Das Frankenberger Viertel


Bismarckstr. 110/ Viktoriaallee, Etagenhaus von vier Geschossen, 1910 von August Bull. Beide Straßenfassaden sind in fünf bzw. drei Achsen symmetrisch gegliedert, abgeschlossen von einem mittleren und einem überfangenden geschweiften Giebel; die Ecke betont durch ein turmförmiges Dachhaus, dessen einst geschweiftes Dach heute fehlt. Weitere neubarocke Details auch in den Fenstereinfassungen (Girlanden, Kartuschen). Über dunkel abgesetztem Sockel glatter Verputz mit charakteristisch flächiger, z.T. flächendeckender Dekoration durch stark stilisierte florale Motive, so der Fries aus Korngarben unter der Traufe oder die Dekoration im Giebel zur Viktoriaallee. In der Hauptfassade besonders eindrucksvoll die geböschte, von einem Kreissegment mit stilisierten Blumen überfangene Einfassung der mit flacher Rankenschnitzerei versehenen Eingangstür. Weitere Jugendstilbauten in der Viktoriaallee, z.B. Nr. 30, 1908; Nr. 32/Frankenberger Straße, 1909; ferner Bismarckstr. 176, 1905.

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Bismarckstr. 110 / Viktoriaallee