In der Nachfolge Georg Dehios hat dessen Schüler Ernst Gall die Federführung bei der Bearbeitung des Handbuchs der Deutschen Kunstdenkmäler übernommen. Um die Fortdauer des Projekts institutionell zu sichern, konstituierte sich im Jahr 1941 eine "Vereinigung zur Herausgabe des Dehio-Handbuchs". Als Gall die Bearbeitung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr sicherstellen konnte, erneuerte sich diese Vereinigung, kurz "Dehio-Vereinigung", im Juli 1958 in Berlin, um als gemeinnütziger Verein das Handbuch fortzuführen und herauszugeben. Seit 1976 trägt die Vereinigung den Namen "Dehio-Vereinigung. Wissenschaftliche Vereinigung zur Fortführung des kunsttopographischen Werkes von Georg Dehio". Die Bände werden beim Deutschen Kunstverlag, Berlin verlegt.

Die Dehio-Vereinigung setzt sich aus Fachleuten zusammen, die an den deutschen und österreichischen Denkmalämtern mit der Inventarisation betraut sind oder waren, aus Hochschullehrern und Landeskonservatoren. Die Dehio-Vereinigung trägt die wissenschaftliche Gesamtverantwortung für das Dehio-Handbuch. Ihre Mitglieder stellen die jeweiligen Redaktionsausschüsse, von denen die in Bearbeitung befindlichen Bände betreut werden. Derzeit wird die Vereinigung von Prof. Dr. Jörg Haspel geleitet.



Erfahren Sie mehr über sein Leben und sein Lebenswerk.
Georg Dehio
Erfahren Sie mehr über sein Leben und sein Lebenswerk.

Bildrundgang durch Wiesbaden und durch Westfalen.
Dehio-Neubearbeitungen
Bildrundgänge durch Wiesbaden, Aachen und das Münsterland, zur rheinischen Industriearchitektur und zur spätgotischen Holzskulptur am Niederrhein.





Partner:

Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland


Deutscher Kunstverlag



Impressum

Dehio-Vereinigung

Deutscher Kunstverlag

ANKÜNDIGUNG:

Mecklenburg Vorpommern erscheint im Juli 2016

Die überarbeitete Neuauflage des »Dehio Mecklenburg-Vorpommern« bietet in gewohnter Weise eine Übersicht über die wichtigsten Bau- und Kunstdenkmäler des Bundeslandes. Seit der letzten Auflage von 2000 förderten Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen vielfach neue Erkenntnisse zutage, die für Verbesserungen und Erweiterungen des Werkes sorgten. Das führte auch zu Neuaufnahmen vor allem bei Kirchen, Herrenhäusern und Parks des 18. bis 20. Jahrhunderts. Zahlreiche mittelalterliche wie auch neuzeitliche Ausstattungsstücke der Kirchen fanden neue Berücksichtigung. In den größeren Städten wie Wismar, Stralsund und Greifswald kam eine Vielzahl von Bürgerhäusern vom Mittelalter bis zum Barock mit z.T. neu entdeckter, reicher Innenausstattung hinzu, ebenso einige dem Neuen Bauen verpflichtete Wohnhäuser namhafter Architekten der 1920/30er Jahre. Aktualisiert wurden auch die Artikel zum Schweriner Schloss und seinen umgebenden Gebäuden. Neu hinzu kamen darüber hinaus technische Denkmale wie Wasser- und Leuchttürme sowie Mühlen und Speicher, ebenso wie eine Schule in Sassnitz und das sozialistische Musterdorf Mestlin aus den 1950er Jahren, ein Kirchengemeindezentrum in Stralsund von 1977 und der Rettungsturm in Binz von 1981.

2., überarbeitete und erweiterte Auflage
ca. 876 Seiten mit 82 Plänen und Grundrissen, zweifarbigem Kartenteil sowie einem Glossar
12 × 18 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ca. € 58,00 [D] / € 59,70 [A]*
ISBN 978-3-422-03128-9

Bild des Buchumschlags Dehio Brandenburg